Wähle eine Schale, deren Rand deine Finger gern berühren. Feiner Quarzsand lässt Linien klar erscheinen, dunkler Basaltsand wirkt dramatisch. Ein flacher, glatter Stein ergänzt eine poröse, interessante Textur. Achte auf Gewicht, Klang und Licht, damit dein Mini‑Landschaftsbild abwechslungsreich, ruhig und dauerhaft anziehend bleibt.
Gerade Linien beruhigen, Wellen öffnen, Spiralen sammeln, Kreisbahnen schließen. Beginne mit drei Atemzügen, setze den Rechen an und folge dem Tempo deiner Ausatmung. Wenn Gedanken drängen, widme ihnen ein Feld im Sand, rahme es ein, und glätte es abschließend bewusst als wertschätzenden Abschluss.
Lege dir fünf Muster als kleine Abfolge zurecht: Ankommen, Sortieren, Entscheiden, Loslassen, Neustart. Jede Phase bekommt zehn Atemzüge. Die sichtbare Spurenfolge wirkt wie ein kurzer Spaziergang im Kopf. Wiederhole die Reihe zu festen Zeiten, damit dein Nervensystem die Einladung rasch erkennt.
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